Kinder- und Jugendfeuerwehren sind so beliebt wie nie zuvor. Laut Deutscher Jugendfeuerwehr gab es 2025 mehr als 380.000 Mitglieder – das sind rund 42 Prozent mehr als vor fünf Jahren. Jedes Dritte Mitglied ist ein Mädchen.
Auch im 100,5-Revier sind die Plätze begehrt, merkt Andreas Lisson, der Jugendfeuerwehrwart in Herzogenrath. Er sieht vor allem einen gesellschaftlichen Nutzen: „Es ist wichtig, dass die Jugendlichen Gemeinschaft und Team lernen und in einem geschützten Bereich sich entwickeln können“.
Die Gruppe trifft sich jeden Montagabend und lernt alles rund ums Feuerlöschen und auch Erste Hilfe. „Wichtig sind aber auch Softskills wie Verantwortung für andere zu übernehmen und Teamgeist“, sagt Andreas Lisson. Das Können wird auch getestet, wie zum Beispiel „Flamme 3“ Ende Mai. Gemeinsam muss das Team ein simuliertes Feuer löschen.