In der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens ist die Beschäftigungsquote weiter gestiegen. Sie liegt aktuell bei 77,9 Prozent. Das ist der höchste Wert im belgischen Vergleich.
Die Zahlen stammen aus der Arbeitskräfteerhebung 2025 des Statistikamts Statbel. Betrachtet wird dabei die Altersgruppe der 20- bis 64-Jährigen. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Quote von 75,9 auf 77,9 Prozent gestiegen. Damit liegt die Deutschsprachige Gemeinschaft vor Flandern, über dem belgischen Durchschnitt sowie deutlich vor der Wallonie und der Region Brüssel-Hauptstadt. Auch die Zahl der Beschäftigten ist gestiegen. Insgesamt waren 2025 rund 37.940 Menschen ab 15 Jahren erwerbstätig. In der Altersgruppe der 15- bis 64-Jährigen entspricht das einem Zuwachs von rund 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig ist auch die sogenannte Aktivitätsrate gestiegen. Das bedeutet: Mehr Menschen beteiligen sich am Arbeitsmarkt als noch im Jahr zuvor.
Das Ziel im Rahmen der europäischen Beschäftigungsstrategie liegt bei einer Quote von 80 Prozent bis 2030. Laut Jérôme Franssen befindet sich Ostbelgien auf einem guten Kurs, diesen Zielwert zu erreichen.