• ELEC­TRI­SI­ZE STAR­TET MIT SCHÄR­FE­REM SI­CHER­HEITS­KON­ZEPT

    Mit dem Electrisize startet an diesem Wochenende eines der größten Festivals für elektronische Musik in NRW. Bis Sonntag werden auf Haus Hohenbusch bei Erkelenz mehr als 55.000 Besucher erwartet. Das Festivalgelände ist mit acht Bühnen, über 150 Künstlern und einem Campingplatz bereits seit Donnerstag geöffnet.

    Für Autofahrer gibt es Einschränkungen: Die K29 direkt am Festivalgelände ist von Freitagmorgen bis Montagmorgen gesperrt. Besucher können kostenpflichtige Parkplätze nutzen oder mit Shuttlebussen vom Bahnhof Erkelenz zum Festivalgelände fahren.

    Ein besonderes Augenmerk legen die Veranstalter in diesem Jahr auf das Thema Sicherheit. Hintergrund sind unter anderem ein Mann, der 2024 auf dem Festival Frauen heimlich in Toiletten- und Duschbereichen gefilmt hatte und später verurteilt wurde, sowie die Debatte um Vorwürfe gegen mehrere DJs aus der Hardtechno-Szene. Als Reaktion haben die Veranstalter ihr Sicherheits- und Awareness-Konzept weiter ausgebaut.

    Neu ist unter anderem, dass die Guardy-App jetzt fester Bestandteil des Sicherheitskonzepts ist. Besucher können darüber per Knopfdruck einen SOS-Alarm auslösen. Der eigene Standort wird dann an Notfallkontakte, den Sicherheitsdienst und ein speziell geschultes DRK-Interventionsteam übermittelt. Außerdem wurde ein zusätzlicher Mobilfunkmast aufgebaut, damit Notrufe und die App zuverlässiger funktionieren. Auf dem Gelände gibt es außerdem ein Safety Sheet mit Verhaltenstipps für Notfälle.

    Zusätzlich wurden die Sicherheitskräfte nach dem Vorfall von 2024 angewiesen, mobile Toiletten regelmäßig zu kontrollieren. Geschulte Awareness-Teams stehen ebenfalls bereit. Das Festivalgelände wird außerdem weiterhin videoüberwacht – unter anderem mit steuerbaren 360-Grad-Kameras an besonders unübersichtlichen Stellen.

    Foto: Electrisize 2026 - Presse

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