• HIL­FE UND PSY­CHO­LO­GI­SCHE UN­TER­STÜT­ZUNG NACH GROSS­BRAND IM HO­HEN VENN

    Der Großbrand im Hohen Venn belastet viele Menschen in der Region. Nach der Evakuierung von rund 600 Einwohnern und angesichts der weiterhin unklaren Lage bieten die Telefonhilfe Ostbelgien und das Beratungs- und Therapiezentrum (BTZ) psychologische Unterstützung an.

    Die Telefonhilfe ist unter der 108 rund um die Uhr und anonym erreichbar. Das Angebot richtet sich an unmittelbar Betroffene, Menschen aus den angrenzenden Gebieten sowie Angehörige. Dort können Sorgen, Ängste und die persönliche Belastung in einem geschützten Rahmen besprochen werden.

    Wenn darüber hinaus Unterstützung notwendig ist, kann das BTZ weitere psychologische und therapeutische Angebote vermitteln. Beide Einrichtungen stehen zudem mit der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Kontakt, um bei Bedarf zusätzliche Hilfsangebote direkt vor Ort zu ermöglichen.

    Auch wer selbst Unterstützung beim Einsatz im Hohen Venn anbieten möchte, kann sich beteiligen. Über das Hilfeportal für das Hohe Venn können Freiwillige unter anderem Transport, Unterkunft, Arbeitskraft, Tierbetreuung oder Material anbieten. Die Angebote werden von den zuständigen Stellen koordiniert.

    Bei akuter Lebensgefahr gilt weiterhin: 112 wählen. Das Hilfeportal ersetzt nicht die Rettungsdienste und ist nicht für die Anforderung von Notfallhilfe gedacht.

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