• KARLS­PREIS: OPEN-AIR-FEST STAR­TET AM HEU­TI­GEN MITT­WOCH – HOHE SI­CHER­HEITS­VOR­KEH­RUN­GEN AM MOR­GI­GEN DON­NERS­TAG

    In Aachen beginnt am heutigen Mittwoch das große Rahmenprogramm zur Karlspreisverleihung. Zwischen Dom und Rathaus steigt ab 16 Uhr auf dem Katschhof ein kostenloses Open-Air-Fest mit Musik, DJ und italienischem Flair. Höhepunkt des Abends ist der Auftritt von Sänger Michael Schulte ab 20 Uhr.

    Oberbürgermeister Michael Ziemons spricht von einem „Fest für alle Bürgerinnen und Bürger“: „Es ist für alle Generationen was dabei. Es sind Sachen zu sehen und zu hören, die man sonst so nicht erlebt oder für die man teuer bezahlen muss. Und jetzt gibt es sie kostenfrei und jeder kann kommen. Der Katschhof ist ein Fest für alle.“ Bereits gegen 19 Uhr wird der diesjährige Karlspreisträger Mario Draghi auf der Bühne erwartet. Der ehemalige Präsident der Europäischen Zentralbank und frühere italienische Ministerpräsident erhält den Karlspreis am morgigen Donnerstag im Aachener Rathaus.

    Zur Verleihung werden zahlreiche hochrangige Gäste in Aachen erwartet, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der griechische Ministerpräsident. Rund um Dom und Rathaus gelten deshalb umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen. Polizeieinsatzleiter Wilhelm Sauer erklärt: „Wir haben verschiedene Sicherheitszonen eingerichtet. Eine Zone, in die nur teilnehmende, akkreditierte Personen eintreten dürfen. Eine Zone, die jedermann offen steht, wenn er sich dann sichtkontrollmäßig und handtaschenkontrollmäßig durchsuchen lässt.“

    Vor allem am morgigen Donnerstag müssen Menschen in der Innenstadt mit Einschränkungen rechnen. Laut Polizei sind vier Demonstrationen angemeldet. Außerdem wird es temporäre Straßensperrungen und Halteverbotszonen geben. Sauer rechnet aber nicht mit größeren Verkehrsproblemen: „Kurzfristige Störungen, eine Kolonne, eine Lotsenfahrt. Aber es ist zum Beispiel nicht geplant, große Verkehrswege längerfristig zu sperren.“ Der Katschhof bleibt grundsätzlich frei zugänglich, dort gibt es allerdings Sicherheitskontrollen. Ziemons bittet Besucher deshalb darum, keine verbotenen Gegenstände mitzunehmen: „Da sollte man nochmal gucken, dass man nicht noch ein Taschenmesser in der Tasche hat oder so.“

    ZURÜCK