Die belarussische Oppositionspolitikerin und Karlspreisträgerin Maria Kalesnikava ist in Eschweiler mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch gekommen. An der Waldschule sprach sie über Demokratie, Freiheit und ihre Zeit in Haft unter dem Lukaschenko-Regime.
Mehr als 200 Gäste verfolgten die Veranstaltung, zu der das Bildungsbüro der StädteRegion Aachen gemeinsam mit der Stiftung Internationaler Karlspreis eingeladen hatte. Kalesnikava berichtete dabei auch, wie Musik, Bücher und die Unterstützung ihrer Familie ihr in der Isolationshaft geholfen hätten.
Die Oppositionspolitikerin rief besonders junge Menschen dazu auf, kritisch zu bleiben, Verantwortung zu übernehmen und sich gegenseitig zu unterstützen. Zum Abschluss wurde sie mit Standing Ovations verabschiedet.
(Foto: Lynn Böttcher, StädteRegion Aachen)