• NGG RE­GI­ON AA­CHEN RUFT ZUM WELT-TRINK­GELD-TAG ZU MEHR TRINK­GELD AUF

    Die NGG Region Aachen ruft zum Welt-Trinkgeld-Tag am 21. Mai dazu auf, beim Trinkgeld nicht zu sparen. Nach Angaben der Gewerkschaft arbeiten in der Städteregion Aachen rund 10.300 Menschen in Gastronomie und Hotellerie. Für viele Beschäftigte sei Trinkgeld ein wichtiger Zusatz zum Einkommen.

    Die NGG Region Aachen verweist darauf, dass es keine festen Regeln für Trinkgeld gebe. Üblich seien aber etwa zehn Prozent des Rechnungsbetrags. Auch 15 Prozent seien möglich.

    Der Geschäftsführer der NGG Region Aachen, Tim Lösch, betont, dass Trinkgeld zusätzlich zum Lohn gezahlt werden müsse. Eine Verrechnung mit dem Gehalt lehnt die Gewerkschaft ab. Außerdem rät die NGG Gästen, vor allem bei Kartenzahlung nachzufragen, ob das Trinkgeld tatsächlich beim Personal ankommt. Kritisch sieht die Gewerkschaft dabei Kartenlesegeräte, die feste Trinkgeld-Vorschläge anzeigen. Besonders in Fast-Food-Restaurants werde laut NGG oft wenig Trinkgeld gegeben. Gleichzeitig weist die Gewerkschaft darauf hin, dass Trinkgeld keinen Einfluss auf die spätere Rente habe.

    Deshalb fordert die NGG nach eigenen Angaben auch höhere Tariflöhne für Beschäftigte im Gastgewerbe. Bei den nächsten Tarifverhandlungen mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Mitte Juni will die Gewerkschaft sechs Prozent mehr Lohn erreichen.

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