• PRO­ZESS UM MUT­MASS­LI­CHEN DRO­GEN­HAN­DEL AUS KI­OSK

    Am Landgericht Aachen beginnt am heutigen Montag ein Prozess um mutmaßlichen Drogenhandel im Umfeld der Kaiserplatzszene. Angeklagt sind fünf Männer im Alter zwischen 23 und 33 Jahren. Ihnen wird unter anderem ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen.

    Nach Angaben des Gerichts sollen die Angeklagten zwischen April und November vergangenen Jahres Heroin, Kokain, Marihuana und Haschisch an drogenkranke Menschen aus der Kaiserplatzszene verkauft haben.

    Im Mittelpunkt der Anklage steht ein Kiosk am Gasborn. Ein 31-jähriger Angeklagter soll den Kiosk seit 2023 betrieben haben. Dort sollen neben den üblichen Waren auch Drogen verkauft worden sein – entweder gegen Bargeld oder im Austausch gegen Diebesgut.

    Die Betäubungsmittel sollen laut Anklage sowohl im Kiosk selbst als auch an verschiedenen Stellen in dem Wohnhaus über dem Kiosk gelagert worden sein. Die vier weiteren Angeklagten sollen für den mutmaßlichen Betreiber als Verkäufer tätig gewesen sein.

    Insgesamt geht es um vier angeklagte Fälle. Dabei sollen Cannabis und andere Betäubungsmittel in konsumfertigen Einheiten zum Verkauf bereitgehalten worden sein. In einem Fall soll der Verkauf zusätzlich mit einem Fleischermesser abgesichert worden sein, das in einer Schublade der Ladentheke gelegen haben soll.

    Der Prozess startet am heutigen Montag um 9 Uhr. Nach bisheriger Planung soll das Verfahren noch in dieser Woche enden.

    ZURÜCK