Nach rund zwei Jahren Planungs- und Bauzeit hat das Rhein-Maas-Klinikum in Würselen zwei neue Stationsbereiche in Betrieb genommen. Die Stationen B6 und D6 auf der sechsten Etage verfügen über jeweils 20 Betten und sind im Bestand vollständig saniert und neu aufgebaut worden.
Insgesamt hat das Klinikum rund acht Millionen Euro für die Arbeiten eingeplant. Nach eigenen Angaben konnten die vorgesehenen Kosten trotz der umfangreichen Sanierung im Altbau eingehalten werden.
Die Station B6 wird künftig als Kernstation der Klinik für Lungenheilkunde und Beatmungsmedizin genutzt. Die Pneumologie wird seit Anfang Juli von Chefarzt Jalal Aouf geleitet.
Die Station D6 soll Ende September von der Klinik für Kardiologie, Nephrologie und internistische Intensivmedizin bezogen werden. Sechs der insgesamt 20 Betten sind dort als Komfortzimmer für Wahlleistungspatienten eingerichtet worden.
„Mit den neuen Stationen schaffen wir eine deutlich höhere Aufenthalts- und Unterbringungsqualität und gleichzeitig die notwendigen Kapazitäten für die weitere Entwicklung unseres Klinikums“, sagt Geschäftsführer Dirk Offermann.
Mit den insgesamt 40 zusätzlichen Betten will das Rhein-Maas-Klinikum auch auf den künftig steigenden Bedarf an stationärer medizinischer Versorgung reagieren. Von den zusätzlichen Kapazitäten im Hauptbettenhaus soll nach Angaben des Klinikums unter anderem die Geriatrie profitieren.
Hintergrund ist auch die älter werdende Bevölkerung und der damit erwartete höhere Versorgungsbedarf in den kommenden Jahren.