Die Stadt Hückelhoven fördert auch in der zweiten Jahreshälfte private Klimaschutzmaßnahmen. Insgesamt stehen dafür 49.000 Euro zur Verfügung. Unterstützt werden unter anderem Dachbegrünungen, Vorgärten, Fassadenbegrünungen und steckerfertige Photovoltaikanlagen.
Die bisherigen Förderangebote werden nach Angaben der Stadt gut angenommen. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 160 Förderanträge bewilligt, dabei zahlte Hückelhoven insgesamt über 23.000 Euro aus. In diesem Jahr wurden bisher schon mehr als 70 Anträge bewilligt.
Mit den Programmen will die Stadt das Stadtklima verbessern, die Artenvielfalt stärken und den Ausbau erneuerbarer Energien voranbringen. Begrünte Dächer, Fassaden und Vorgärten können Regenwasser speichern, Insekten Lebensraum bieten und dabei helfen, dass sich Gebäude und versiegelte Flächen im Sommer weniger stark aufheizen.
Gefördert werden neue Dach- und Vorgartenbegrünungen mit jeweils 25 Euro pro Quadratmeter. Für Fassadenbegrünungen gibt es 15 Euro pro Quadratmeter. Maximal können 1.500 Euro Förderung gezahlt werden.
Außerdem unterstützt die Stadt weiter sogenannte Balkonkraftwerke. Die kleinen Solaranlagen können zum Beispiel auf Balkonen, Terrassen oder an Hausfassaden installiert werden. Dafür gibt es jeweils 150 Euro Förderung. Die Stadt sieht die Förderprogramme als wichtigen Baustein ihrer Klimaschutzstrategie.
Foto: Stadt Hückelhoven