• WARN­STU­FE WE­GEN HIT­ZE UND OZON BLEIBT BE­STEHEN

    Die Warnstufe des nationalen Ozon- und Hitzeschutzplans in Belgien bleibt vorerst bestehen. Trotz einer kurzen Abkühlung in den kommenden Tagen werden ab dem Wochenende erneut Temperaturen von über 30 Grad erwartet. Besonders gefährdete Menschen sollen deshalb weiterhin geschützt werden.

    Die Warnphase war bereits am 25. Juli ausgerufen worden. Nach Angaben des Ministeriums der Deutschsprachigen Gemeinschaft wird sie vorerst nicht aufgehoben. Grund dafür ist die Wetterprognose, nach der die Temperaturen nach einer kurzen Verschnaufpause erneut deutlich ansteigen sollen.

    Besonders ältere Menschen, chronisch Kranke, Schwangere und kleine Kinder gelten bei Hitze und erhöhten Ozonwerten als gefährdet. Die Behörden empfehlen ihnen, körperliche Anstrengungen im Freien möglichst zu vermeiden, ausreichend zu trinken und sich bevorzugt in kühlen Innenräumen aufzuhalten. Außerdem sollten Wohnräume tagsüber verdunkelt und der Körper beispielsweise mit feuchten Tüchern oder Duschen gekühlt werden. Auch Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollten besonders aufmerksam sein. Nach Angaben des Ministeriums können bestimmte Arzneimittel die Auswirkungen von Hitze verstärken. Betroffene sollten deshalb gegebenenfalls mit ihrem Arzt besprechen, ob eine Anpassung der Medikation notwendig ist.

    Um hohe Ozonwerte zu begrenzen, raten die Behörden außerdem dazu, möglichst auf das Auto zu verzichten, öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad zu nutzen und an heißen Tagen lösungsmittelhaltige Lacke sowie unnötiges Tanken zu vermeiden. Aktuelle Ozonwerte und weitere Informationen stellt die Belgische Interregionale Umweltagentur (IRCEL-CELINE) online zur Verfügung. Das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft hat zudem Handlungsempfehlungen für verschiedene Zielgruppen veröffentlicht.

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