• WÜR­SE­LEN TES­TET HA­KEN FÜR GEL­BE SÄ­CKE AN STRAS­SEN­LA­TER­NEN

    Mit einer Idee aus der Bürgerschaft will die Stadt Würselen künftig verhindern, dass Gelbe Säcke bei Sturm durch die Straßen wehen. Dafür werden jetzt testweise Haltehaken an Straßenlaternen montiert. Bewährt sich das Konzept, soll es auf weitere Bereiche ausgeweitet werden.

    Auslöser war eine Bürgeranfrage mit dem Vorschlag, Gelbe Säcke an Straßenlaternen aufzuhängen. Die Stadt griff die Idee auf und setzt sie nun zunächst in Bardenberg sowie anschließend an der Hauptstraße in Broichweiden um. An den Laternen hängen derzeit leere Gelbe Säcke, um auf die neue Nutzung der Haltehaken hinzuweisen. Die Stadt bittet darum, volle Gelbe Säcke erst am Vorabend des jeweiligen Abholtages ab 18 Uhr an den Haken zu befestigen.

    Hintergrund ist, dass viele Haushalte weiterhin Gelbe Säcke nutzen müssen. Zwar wurden Gelbe Tonnen eingeführt, deren Anzahl ist jedoch begrenzt. Die neuen Haken sollen deshalb verhindern, dass Säcke bei starkem Wind aufreißen oder durch die Straßen geweht werden. Die Stadt weist außerdem darauf hin, dass sie für die Vergabe der Gelben Tonnen nicht zuständig ist. Die Entsorgung von Leichtverpackungen wird privatwirtschaftlich durch den beauftragten Entsorger Schönmackers organisiert. Die Stadt kann daher weder zusätzliche Gelbe Tonnen vergeben noch Einfluss auf deren Kontingent nehmen.

    Sollte sich der Test bewähren und sowohl von Anwohnern als auch vom Entsorger positiv bewertet werden, sollen weitere Straßen in Würselen mit den Haltehaken ausgestattet werden.

    Foto: Stadt Würselen

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