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Equal Pay Day: Die Richtung stimmt

Der Aktionstag Equal Pay Day am Freitag will auf die immer noch bestehenden Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen aufmerksam machen. Die Lücke ist in den letzten Jahren kleiner geworden.

Auch im 100,5-Revier stimmt die Richtung.

„Soweit ich das beurteilen kann, sind wir auf einem guten Weg. Man sieht ja auch die Präsenz des Equal Pay Days, dass das Thema weiter in den Vordergrund gebracht wird, das ist sehr, sehr notwendig“, sagt Stefanie Peters, die Vizepräsidentin der IHK Aachen. Trotzdem sei die Situation noch ausbaufähig, meint Peters. „Ich glaube einfach, dass das Verständnis in den Betrieben sich weiterentwickeln muss. Es gibt viele Branchen, die sind mehr männerlastig, da muss es eine weitere Akzeptanzentwicklung geben. Außerdem müssen die Rahmenbedingungen weiter verbessert werden, zum Beispiel bei den Tarifen.“

Peters ergänzt: „Das Grundverständnis – in der Gesellschaft und den Unternehmen – muss mehr dazu hingehen, dass es die richtige Mischung aus Männern und Frauen macht. Dass sie gemeinsam die beste Leistung bringen können.“

Peters rät Frauen außerdem aktiv dazu, in von Männern dominierte Berufe zu gehen. „Man macht wirklich als junge Frau einen Unterschied. In der Kommunikation untereinander, aber auch in der Kreativität. Das eben die unterschiedlichen Perspektiven sehr befruchtend und inspirierend sein können für Entscheidungsvorlagen und das Weiterkommen der Unternehmen. Deswegen kann ich allen nur Mut zusprechen, in diese Branchen zu gehen – dort kann man wirklich einen Unterschied machen als Frau.“

Anlässlich des Aktionstages und des Weltfrauentages am Samstag rufen Gewerkschaften zu Streiks in klassischen Frauenberufen auf. Das betrifft zum Beispiel städtische Kitas in der Stadt Aachen und in der Städteregion. Diese bleiben am Freitag geschlossen.

 

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