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Fahrrad im Fokus: Radverkehrsbericht 2024 vorgestellt

Das Radroutennetz in der Städteregion Aachen ist mittlerweile fast 1.000 Kilometer lang. Ein neuer Radverkehrsbericht gibt jetzt einen Überblick über den aktuellen Stand und geplante Projekte.

Unter anderem sollen weitere Radwege an den Kreisstraßen entstehen.

Der Bericht zeigt, dass die Städteregion Aachen an 46 Radverkehrsprojekten beteiligt ist – 43 davon sind eigene Maßnahmen, bei drei weiteren ist sie Kooperationspartnerin. Insgesamt wurden 2024 rund zwei Millionen Euro in den Radverkehr investiert. Ein Beispiel für ein erfolgreich abgeschlossenes Projekt ist der Ausbau der K 33 in Eschweiler-Dürwiß. Dort wurden auf einem rund ein Kilometer langen Abschnitt neue Radwege markiert, die durch ihre rote Einfärbung für bessere Sichtbarkeit sorgen.

Auch in Herzogenrath gab es Fortschritte: An der K 29 wurde erstmals eine Piktogrammkette zur Kennzeichnung des Radverkehrs genutzt, um eine sichere Verbindung zwischen bestehenden Radwegen herzustellen. Zudem wurde die Brücke über die Wurm an der K 5 so umgebaut, dass dort nun ein breiter Geh- und Radweg für mehr Sicherheit sorgt.

Beim jährlichen Stadtradeln erreichte die Städteregion Aachen 2024 einen neuen Rekord. Über 3.000 Teilnehmende legten insgesamt mehr als 530.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurück und sparten dabei 88 Tonnen CO₂ im Vergleich zur Autofahrt ein.

Für die kommenden Jahre plant die Städteregion, den Ausbau der Radinfrastruktur weiter voranzutreiben. 2025 soll unter anderem der Bahntrassenradweg zwischen Aachen und Jülich verlängert werden. Auch die auffällige Rotmarkierung von Radwegen und der Einsatz weiterer Piktogrammketten sind Teil der zukünftigen Maßnahmen.

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