Familienvater wegen Mordes verurteilt
Das Aachener Landgericht hat heute einen 27 Jahre alten Mann aus Afghanistan zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Er hat im vergangenen September seine Frau mit 17 Messerstichen getötet.
Grund dafür soll die bevorstehende Trennung gewesen sein. Das Gericht hat ihn deshalb wegen Mordes für schuldig befunden.
Der Familienvater soll es nicht ertragen haben, dass seine Frau ein selbstbestimmtes Leben führen wollte. Deshalb hat er bei einem Ausflug mit einem Küchenmesser 17-mal zugestochen. Ob die fünf und acht Jahre alten Kinder bei der Tat dabei waren, konnte das Gericht nicht klären. Drei Tage nach der Tat wurde der Mann festgenommen, er führte die Polizei zu der Leiche der Mutter.
Die aus Afghanistan stammende Familie war erst seit dem Sommer in Deutschland. Sie lebte davor zuletzt in einem Flüchtlingslager in Griechenland. Auch dort habe der Ehemann die Freiheitsbestrebungen seiner Frau nicht geduldet, so das Gericht. Die Frau habe die Sprache lernen und eine Ausbildung machen wollen.
Die beiden Kinder befinden sich jetzt in der Obhut des Jugendamtes.
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