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Gute Nachrichten für Familien: Elternbeiträge in Geilenkirchen bleiben stabil

Am Mittwochabend hat sich eine deutliche Mehrheit im Geilenkirchener Stadtrat gegen die Erhöhung der Elternbeiträge entschieden. Ursprünglich hatte die Stadt eine Anhebung der Elternbeiträge um rund zehn Prozent ab Herbst dieses Jahres vorgesehen – als Reaktion auf gestiegene Kosten durch die erhöhte Kindpauschale.

Die Stadt muss die Kosten in Höhe von 560.000 Euro übernehmen.

Das Land NRW hat bereits zum Herbst 2024 die Kindpauschale um knapp zehn Prozent erhöht. Diese Erhöhung hat die Stadt Geilenkirchen an die Eltern weitergegeben und somit für eine Anhebung der Elternbeiträge gesorgt. Auch für das kommende Kindergartenjahr sollte es nach Vorstellungen von Bürgermeisterin Daniela Ritzerfeld so laufen. Das Land NRW hat erneut beschlossen, die Kindpauschale auch zum Herbst 2025 um etwa zehn Prozent anzuheben. Diese Erhöhung an die Eltern weiterzugeben, hat die Politik am Mittwochabend aber abgelehnt. „Normalerweise geben Kommunen solche Erhöhungen immer weiter. Die Politik hat jetzt aber gesagt: Schon wieder zu erhöhen ist zu viel. Deswegen wollen wir das jetzt mal einfrieren“, sagt Ritzerfeld.

Für viele Familien ist das eine spürbare Entlastung: Eine Beitragserhöhung hätte bis zu 300 Euro mehr im Jahr bedeuten können. Die Stadt muss nun allerdings selbst die zusätzlichen Kosten in Höhe von etwa 560.000 Euro tragen. „Den Auftrag der Politik setzen wir jetzt um. Wir kriegen das jetzt schon irgendwie hin. Man muss jetzt nur schauen, wo wir einsparen können. Aber das ist Demokratie“, sagt Ritzerfeld.

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