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Knöllchen: Aus Sicht der Städte lieber weniger davon

In der Stadt Heinsberg sind im letzten Jahr rund 400.000 Euro durch Knöllchen eingenommen worden, bei der Stadt Geilenkirchen sind es etwa 100.000 Euro gewesen. Den Städten wäre es lieber, wenn weniger Knöllchen verteilt werden müssen.

Beim Haushalt der Städte machen die Knöllchen nur einen Bruchteil aus.

In der Stadt Heinsberg liegt der Haushalt im Jahr bei etwa 160 Millionen Euro. Kai Louis, Bürgermeister in Heinsberg, hat im 100,5-Interview erklärt, wo das Geld von den Knöllchen hingeht: „Die werden letztlich für die allgemeinen Aufgaben einer Kommune genutzt. […] Angefangen bei den Schulen, bei den Spielplätzen, bei der Infrastruktur und Ähnlichem.“ Aber obwohl es den Städten Geld einbringt, wenn die Menschen falsch parken, wäre es besser, wenn weniger Knöllchen ausgestellt werden müssen. „Zweck [der Knöllchen] soll es sein, den ordnungsgemäßen Parkverkehr hinzubekommen“, sagt Louis. Generell gebe es aber in Heinsberg nicht übermäßig viele Falschparker macht Louis klar: „Ich glaube da sind wir keine Ausreißer – weder nach unten, noch nach oben.“

Bei der Stadt Geilenkirchen liegt das Haushaltsvolumen bei rund 100 Millionen Euro. Auch hier machen die Einnahmen durch Knöllchen nur einen Bruchteil aus. „Uns wär natürlich lieber, wenn sich jeder ordnungsgemäß verhält, sodass wir im Idealfall keinerlei dieser Verstöße zu verzeichnen hätten“, sagt Herbert Brunen von der Stadt Geilenkirchen. „Wir stellen ja Verkehrsschilder nicht zum Selbstzweck auf, sondern die haben ja einen Sinn. Nämlich, dass wir den Verkehr ordnen“, so Brunen. In der Stadt Geilenkirchen gibt es eine Besonderheit, erklärt Brunen: „Wir machen das Angebot eine Parkscheibe ordnungsgemäß auszulegen und das Parken ist völlig kostenlos. Das hat also dann wirklich jeder selbst in der Hand.“ Aber obwohl es nur eine Parkscheibe braucht, sammelt sich trotzdem ein sechsstelliger Knöllchen-Betrag in Geilenkirchen an.

In anderen Städten im 100,5-Revier machen die Knöllchen nochmal deutlich mehr aus. In Aachen zum Beispiel kommen dadurch jedes Jahr mehrere Millionen Euro rein.

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