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„No-Show Gebühren“ in Restaurants: Wer nicht kommt, bezahlt trotzdem

Immer mehr Gäste sagen ihren reservierten Tisch im Restaurant nicht ab, deshalb führen einige Restaurants eine Art Strafgebühr ein.

Die Wirte wollen so ihre ausgefallenen Einnahmen kompensieren und die Gäste gleichzeitig dazu anhalten, ihre Buchung zu stornieren.

Einige Restaurants in Düsseldorf verlangen jetzt 50 Euro als „No-Show Gebühr“, um dem Trend entgegenzuwirken. Besonders in den letzten Monaten hat sich auch in der Städteregion Aachen und dem Kreis Heinsberg dieser Trend gezeigt. Für Wolfgang Wahl vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband im Kreis Heinsberg ist das unverständlich. Den Wirten werde ins Portemonnaie gegriffen. Ein kurzer Anruf, um den Tisch zu stornieren sei kein großer Aufwand, sagt Wahl. Zudem sei es so, dass manche Kunden teilweise bei mehreren Restaurants reservieren.

Auch wenn es rechtlich möglich ist, diese Gebühr von den Kunden zu bekommen, ist die Umsetzung problematisch. Eine Möglichkeit wäre, eine Kaution bei der Buchung zu verlangen, die dann beim Besuch verrechnet wird.

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