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Prozess gegen Alemannia-Hooligan beginnt

Vor dem Aachener Landgericht muss sich ab Donnerstag Kevin P. verantworten. Ihm werden unter anderem gefährliche Körperverletzung in mehreren Fällen sowie versuchter Totschlag vorgeworfen. Die Taten sollen sich in der Aachener Antoniusstraße ereignet haben.

Im Prozess sind auch Funktionäre von Alemannia Aachen als Zeugen geladen.

Kevin P. soll seit Anfang 2023 als Sicherheitsmitarbeiter in der Antoniusstraße gearbeitet und in dieser Funktion zehnmal grundlos auf Männer eingeschlagen haben. Dabei habe er einen speziellen Schuh, einen Schlagstock oder einen Baseballschläger verwendet. Besonders heftig war dabei wohl ein Vorfall im Dezember 2023. Nach einem Streit zwischen einer Prostituierten und einem Mann soll Kevin P. eingegriffen und den Mann mit Faustschlägen und einem Baseballschläger schwer verletzt haben. Laut Anklage hat er dabei mögliche tödliche Verletzungen seines Opfers in Kauf genommen.

Zusätzlich wird Kevin P. vorgeworfen, einige seiner Taten gefilmt und die Videos per WhatsApp verschickt zu haben. In diesem Zusammenhang sind am kommenden Dienstag (18. Februar 2025) Alemannias Cheftrainer Heiner Backhaus und der Aufsichtsratsvorsitzende Marcel Moberz als Zeugen geladen. Im Rahmen der Ermittlungen ist bereits in der letzten Woche das Haus von Moberz durchsucht und dabei ein Handy sichergestellt worden. Gegen Moberz wird wegen Weiterleitung eines Gewaltvideos ermittelt.

Weiterhin ist Kevin P. wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln angeklagt. Vor fünf Jahren soll er ein Betäubungsmittelgeschäft mit mehr als drei Kilogramm Amphetamin organisiert und dazu ein Kryptomobiltelefon genutzt haben. Außerdem wird ihm vorgeworfen, im Sommer 2024 unerlaubt einen Schlagring besessen zu haben.

Ein Urteil wird für den 13. März 2025 erwartet.

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