Täter hat scheinbar keine angemessene Behandlung erhalten
Der Täter, der den neunjährigen Gino in Kerkrade im Juni 2022 entführt, misshandelt und dann getötet hat, soll nicht die angemessene Pflege erhalten haben.
Das geht aus einer Untersuchung hervor, die beteiligte Sozialarbeiter und Agenturen analysiert hat.
Demnach waren insgesamt 14 dieser Agenturen und Sozialarbeiter seit 2017 an der Beratung des Täters beteiligt. Kritisiert wird hierbei besonders das Handeln einzelner und die fehlende gegenseitige Zusammenarbeit. Vor allem Informationen – wie ein Rückfallrisiko – sind scheinbar nicht klar übermittelt worden.
Bereits in seiner Vergangenheit wurde der Täter wegen Übergriffen, Drohungen und einer Misshandlung von Kindern verurteilt. Außerdem steht eine versuchte Tötung in seiner Akte. Forscher haben bei ihm unter anderem eine Persönlichkeitsstörung und eine pädophile Störung diagnostiziert.
Die Sozialaufsicht – welche die Untersuchung geleitet hat – ist sich allerdings nicht sicher, ob die Tat hätte verhindert werden können, wenn Beteiligte anders gehandelt hätten.
Die Kritikpunkte wollen die Beteiligten jetzt aufarbeiten.
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