Untersuchungshaft für mutmaßlichen IS-Anhänger
Bundesweite Großrazzia am Mittwochmorgen gegen Sympathisanten der Terrorgruppe „Islamischer Staat“. Unter anderem im Kreis Heinsberg hat die Polizei Wohnungen und Räume durchsucht.
Dabei sind zwei Verdächtige festgenommen worden.
Sie stehen im Verdacht, Spenden gesammelt und das Geld an den sogenannten Islamischen Staat weitergeleitet zu haben. Bundesweit konnten sieben mutmaßliche Mitglieder dieses Finanzierungsnetzwerks festgenommen werden. Bundesinnenministerin Nancy Faeser hob in einer ersten Reaktion die Bedeutung der Razzia hervor. „Die Gefährdung durch islamistischen Terrorismus ist weiter hoch“, sagte die SPD-Politikerin. „Wir sind sehr wachsam und setzen unsere harte Gangart gegen Islamisten fort“, fügte sie hinzu.
Weitere Verdächtigte konnten in Ulm, im Landkreis Neuwied (Rheinland-Pfalz), in Bremen und im Rheinisch-Bergischen Kreis festgenommen werden.
Eine Verdächtige aus dem Kreis Heinsberg bleibt trotz Haftbefehl weiter auf freiem Fuß. Die Bundesanwaltschaft setzte den Haftbefehl am Mittwochnachmittag außer Vollzug. Zu den Gründen für diese Entscheidung machte die Behörde keine Angaben.
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