Von der Vermisstenmeldung in die Haft
Ein 42-jähriger Mann hat sich am Montag in Aachen selbst unfreiwillig hinter Gitter gebracht. Der Deutsche erschien gegen 11:30 Uhr bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof, um mitzuteilen, dass seine vor einem halben Jahr vermisste Partnerin wieder aufgetaucht sei.
Bei der anschließenden Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen ihn ein offener Untersuchungshaftbefehl vorlag.
Dem Mann wird ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz in nicht geringer Menge vorgeworfen. Zudem stand er noch unter Bewährung aus einer früheren Haftstrafe von sechseinhalb Jahren. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten außerdem einen gefälschten Schweizer Führerschein, ausgestellt auf seinen Namen. Der 42-Jährige wurde festgenommen und der Staatsanwaltschaft Aachen übergeben, anschließend kam er in die JVA Aachen.
Am selben Tag konnte ein 34-jähriger Russe eine Haft vermeiden: Er wurde bei der Einreise aus Belgien kontrolliert und war wegen Sachbeschädigung zu 50 Tagen Haft oder einer Geldstrafe von 1500 Euro verurteilt. Sein Arbeitgeber zahlte die Summe noch am Nachmittag ein – der Mann durfte weiterreisen.
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