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Aachen unterliegt Düren deutlich, Eupen verabschiedet sich mit Sieg

Am Samstagnachmittag ist es auf der Westkampfbahn in Düren zum Lokalduell zwischen dem 1. FC Düren und Alemannia Aachen gekommen. Die Aachener sind dabei mit 1:4 untergegangen.

Eupen hat sich am Samstagabend mit einem Sieg aus der höchsten belgischen Fußballliga verabschiedet.

Vor einem ausverkauften Stadion mit 2.510 Zuschauern empfing Düren Alemannia Aachen. Vor dem Spiel gab es einen Fan-Marsch der Alemannia-Fans, der ohne Zwischenfälle von der Polizei begleitet wurde.

Und die Fans der Schwarz-Gelben hatten schon früh einen Grund zum Jubeln: Heinz schoss die Aachener ganz am Anfang der Partie in Führung (1.). Die Freude hielt aber nicht lang: Bereits in der 3. Minute konnten die Dürener ausgleichen (Dulleck). Anschließend sorgten vor allem Fehler der Aachener für den Vorteil der Heimmannschaft. Nicht mal zehn Minuten später folgte bereits der Führungstreffer der Dürener (Breuer, 12.). Der Auslöser: Ein Fehler im Spielaufbau der Alemannia. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit hatte Scepanik die Chance auf den Ausgleich, der Ball ging allerdings an die Latte (25.). Ein weiterer Fehler der Alemannia führte zum Schluss der ersten Halbzeit dann noch zum dritten Gegentreffer (Harnafi, 42.). Hoffnung für die zweite Hälfte gab es aus Sicht der Schwarz-Gelben, weil sich Düren-Spieler Lela kurz vor dem Pausenpfiff eine rote Karte einhandelte (45.).
Auch in der zweiten Halbzeit konnten die Aachener ihre Leistung aber nicht aufs Feld bringen. Die Dürener haben den Meister in Unterzahl gut bespielt und mit einem Elfmeter in der 77. Minute (Dulleck) sogar noch das 4:1 aus Düren-Sicht nachgelegt. Während der letzten Viertelstunde des Spiels kam die Alemannia zu keinem weiteren Treffer. Düren hätte dagegen noch einen drauflegen können. Es blieb aber beim 4:1 für die Heimmannschaft.

Aachen-Trainer Heiner Backhaus zeigte sich nach dem Spiel unzufrieden. Vor allem, weil sich der Todestag von Alemannia-Legende Werner Fuchs am Samstag zum 25. Mal jährte: „Die Haltung zweite Halbzeit, die hat dieser Verein nicht verdient, vor allem nicht an einem Tag wie heute […]. Da fehlen mir die Worte für. Aber lieber heute einmal richtig vor den Sack zu kriegen und das auch zu akzeptieren. Sollte das nochmal passieren, dann wär morgen früh um 6:30 Uhr Training, das ist ja auch klar.“ Bei Düren-Trainer Carsten Wissing war die Gefühlslage eine andere. Er war – klar – glücklich über die Leistung seiner Mannschaft: „Ich glaube, da muss man auch alle Hüte vor der Mannschaft ziehen. Das erfordert ein ganz, ganz hohes Maß an Bereitschaft und an Widerstandsfähigkeit und ich glaube, das haben wir überzeugend auf den Platz gebracht.“ Das Spiel machte aber nicht nur den Trainer froh, sondern auch den Torschützen zum zwischenzeitlichen 3:1 aus Düren Sicht, Ismail Harnafi: „Also einen besseren Abschied von dieser Saison könnte man nicht haben. Wir sind einfach alle glücklich. Vor allem jetzt haben wir noch einen Mannschaftsabend und jetzt lassen wir die Sau raus!“

Alemannia Aachen empfängt nächste Woche zum letzten Regionalliga-West-Spiel in dieser Saison die SSVg Velbert auf dem Tivoli (18.05.2024, 14:00 Uhr). Düren muss zur gleichen Zeit nach Wuppertal.

Die AS Eupen spielte am Samstagabend das letzte Spiel der Relegationsrunde gegen den Abstieg. Schon seit letzter Woche war klar, dass die Eupener nach acht Jahren aus der ersten belgischen Spielklasse abgestiegen sind. Zum Abschied aus der Liga gewannen die Eupener im Kehrweg mit 2:0 gegen RWD Molenbeek.

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