Alemannia vor erstem Spiel in Essen
Für Alemannia Aachen beginnt am Samstag die neue Saison in der 3. Liga mit einem Auswärtsspiel bei Rot-Weiss Essen. Über 2.000 Fans werden die Mannschaft begleiten.
Beim Kartenverkauf für das Spiel zu Beginn der Woche hatte es viele Enttäuschungen gegeben.
Hunderte Fans haben stundenlang am Tivoli in der Schlange gestanden, um Tickets für das Spiel zu bekommen. Viele sind leer ausgegangen. „Da gibt es halt nicht so viele Plätze in dem Stadion. Mehr können wir nicht draus machen. Dass irgendwann Stopp ist, ist klar. Da sind wir nicht einzigartig in Deutschland. Irgendwann sind die Karten halt weg“, sagt Geschäftsführer Sascha Eller im 100,5 Interview.
Der Verkauf sei gut organisiert gewesen. Beim nächsten Mal soll aber ein Missverständnis vermieden werden: „Das Einzige, was nicht ganz so gut rübergekommen ist, ist, dass Fans ganz vorne in der Schlange gefragt worden sind, damit es schneller geht. Die sind dann namentlich aufgerufen worden. In der Schlange standen auch Fans mit einer Auswärtsdauerkarte. Die sind dann auch namentlich aufgerufen worden. So kam es dann bei einigen so rüber, als würden wir Fans bevorzugen. Das war aber nicht der Fall.“
Aus Frust haben ein paar Fans Mitarbeiter in den Kassenhäuschen beleidigt. „Da muss man sich überlegen: Will man bald nur noch online verkaufen? Das fände ich schade. Wir wollten ja bewusst, dass auch Fans am Tivoli ihre Karte kaufen können“, sagt Eller. Auch wenn es nur eine Minderheit gewesen sei, die sich „daneben benommen“ habe, wolle man solche Szenen nicht mehr am Tivoli sehen, sagt Eller.
Trotz dieses Zwischenfalls ist die Vorfreude auf das erste Spiel am Samstag gegen Essen riesig: „Da haben wir ja drauf hingearbeitet. Das ist ein Kribbeln im ganzen Körper. Man kann es kaum erwarten. Es nicht nur der Traum, sondern es fängt jetzt an. Heißt für uns aber auch: Wir müssen hart dran arbeiten, uns in dieser Liga festzubeißen und alles geben, um schnell anzukommen“, freut sich Eller auf den Saisonstart. Oberstes Ziel sei der Klassenerhalt. „Dann schauen wir, ob wir überraschen können.“
Wir übertragen die vollen 90 Minuten in unsere 100,5 App und in unserem Alemannia Livestream.
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