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Bekenntnis zur Reaktivierung der Bahnstrecke Verviers–Eupen–Stolberg

Vertreter aus Politik und Verkehr haben sich zur Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Verviers, Eupen und Stolberg bekannt. Bei einem Treffen in Stolberg betonten sie die Bedeutung der Verbindung für grenzüberschreitende Mobilität, Tourismus und regionale Entwicklung.

Ziel ist es, die Strecke langfristig wieder für den Personenverkehr nutzbar zu machen.

An dem Termin nahmen unter anderem der ostbelgische Tourismusminister Gregor Freches und der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Krischer teil. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Frage, wie die historische Bahnverbindung als nachhaltige Alternative zum Individualverkehr reaktiviert werden kann. Beide Minister unterstrichen ihren politischen Willen, das Projekt weiter voranzubringen und eine aktualisierte Machbarkeitsstudie auf den Weg zu bringen.

Das Treffen diente auch der Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Nordrhein-Westfalen und der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens. Diskutiert wurden unter anderem der Zustand der Infrastruktur, mögliche Betriebskonzepte sowie Fragen der Finanzierung und Elektrifizierung. Vertreter der EVS EUREGIO Verkehrsschienennetz GmbH und der go.Rheinland GmbH waren ebenso eingebunden wie kommunale Vertreter aus Deutschland und Ostbelgien.

Aus Sicht der Städteregion Aachen ist die Reaktivierung ein wichtiger Schritt für Pendler, Wirtschaft und Tourismus. Städteregionsrat Tim Grüttemeier erklärte, die Verbindung könne die grenzüberschreitende Mobilität deutlich stärken. Auch die Bürgermeister der beteiligten Kommunen betonten die Chancen des Projekts, machten zugleich aber deutlich, dass Transparenz und eine sorgfältige Prüfung der Auswirkungen für die Bevölkerung entscheidend seien.

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