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Black Friday: Schufa warnt vor Fake-Shops

Schnäppchenjagd mit Risiko: Zum Black Friday warnt die Schufa vor einer wachsenden Zahl von Fake-Shops im Internet. Immer mehr Verbraucher fallen auf betrügerische Seiten herein, die mit vermeintlichen Mega-Rabatten locken.

Besonders gefährlich: Viele dieser Shops wirken professionell und sind kaum von echten zu unterscheiden.

Im 100,5-Interview sagt Jörg Hamel, Geschäftsführer des Einzelhandelsverbands Aachen-Köln: „Wenn das Angebot zu verführerisch ist - also wenn ich ein Produkt plötzlich für die Hälfte bekomme - dann ist Vorsicht geboten. Dann sollte man noch mal genau prüfen, ob der Shop seriös ist.“ Hamel rät, nur bei bekannten Händlern oder vertrauenswürdigen Online-Anbietern zu kaufen: „Gerade wer online Stammkunde ist, sollte lieber auf diese Shops setzen. Da weiß man, wo das Geld hingeht.“

Hilfe bieten laut Hamel Preissuchmaschinen, die zeigen, wie sich Preise in den letzten Wochen entwickelt haben: „So sieht man schnell, ob ein vermeintliches Schnäppchen wirklich eines ist oder nur um wenige Prozent reduziert wurde.“

Für den stationären Einzelhandel bleibt der Black Friday eine Herausforderung. Große Plattformen wie Amazon üben weiter Druck auf lokale Geschäfte aus. „Wir spüren überall eine gewisse Kaufzurückhaltung“, sagt Hamel. „Auch der Black Friday bringt keine riesigen Umsatzsteigerungen mehr.“ Trotzdem bleibe der Einkauf vor Ort die sicherste Variante: „Im Laden kann man das Produkt direkt in die Hand nehmen, prüfen und mitnehmen - da braucht man sich keine Sorgen über Fake-Shops zu machen.“

Hamel sieht den Handel insgesamt vor schwierigen Zeiten: „Das Geld sitzt nicht mehr so locker - das merken alle“. Aber wer sich gut informieren und mit gesundem Menschenverstand einkaufen würde, der würde auch in der Rabattsaison nicht auf leere Versprechen reinfallen.

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