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Dampflokfahrt führt zu 600 Minuten Verspätung

Eine lange Fahrt in einer über 80 Jahre alten Dampflok, die lange Zeit restauriert worden war und gestern zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder im Einsatz auf der Schiene sein sollte:

Diese Fahrt war lange geplant, viele Fahrgäste hatten sich darauf gefreut, sie nahm aber am Samstagnachmittag in Herzogenrath ein unerwartet frühes Ende.

Der Grund waren Schaulustige, die sich auf die Schienen gestellt hatten, um Fotos und Videos von dem besonderen Zug aufzunehmen, sagt die Bundespolizei.
Die Fahrt mit Fahrgästen in Waggons hinter der Lok war in Mönchengladbach gestartet und sollte über Aachen, Herzogenrath, Langerwehe und Köln nach Dormagen gehen. Zwischen Aachen und Köln musste der Zug aber mehrmals angehalten werden, sagt die Polizei, auch weil Personen auf Strommasten geklettert und sich für ein Foto in Lebensgefahr gebracht hatten.
Beim letzten außerplanmäßigen Halt mussten die Passagiere der Nostalgiefahrt bei Herzogenrath drei Stunden im Zug ausharren, ohne Klimaanlage.

Veranstalter und Polizei haben dann entschieden, die besondere Fahrt frühzeitig zu beenden. Rund fünf Stunden waren die Einsatzkräfte durch die Störungen im Einsatz. Verärgert waren nicht nur Fahrgäste der Nostalgiefahrt, sondern auch weitere Zugreisende.
Insgesamt 16 Züge waren von den Sperrungen betroffen. Es kam zu Verspätungen von insgesamt rund 600 Minuten, sagte ein Polizeisprecher im 100,5-Interview.  

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