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Fälle von Falschfahrern nehmen nur vom Gefühl her zu

In den vergangenen Wochen haben mehrere Falschfahrer-Einsätze auf den Autobahnen im 100,5-Revier für große Aufmerksamkeit gesorgt. Auf der A4 und der A46 kam es zu gefährlichen Situationen, bei Erkelenz endete ein solcher Fall sogar tödlich.

Bei vielen stellt sich daraufhin die Frage: Nehmen die Vorfälle von Geisterfahrern zu?

Die Autobahnpolizei Köln sieht keine deutliche Zunahme. Zwischen Januar und November 2025 wurden im Zuständigkeitsbereich 85 Einsätze wegen Falschfahrten registriert - ähnlich viele wie im Vorjahr. Das geht aus einer Antwort der Autobahnpolizei auf Anfrage unserer Redaktion hervor. Aus diesen Fällen entstanden drei Unfälle mit Personenschaden. Trotzdem macht die Polizei klar: Jeder einzelne Fall ist eine akute Gefahr für alle Beteiligten.

Die Gründe für Falschfahrer sind vielfältig. Sven Dovermann - Inhaber der gleichnamigen Fahrschule in Aachen - sieht Unaufmerksamkeit, Stress oder Ablenkung als Hauptgründe „Ein kurzer Moment, ein übersehenes Schild, vielleicht das Navi oder ein Gedanke zu viel - und plötzlich ist man falsch unterwegs“, so Dovermann. Auch Baustellen und geänderte Verkehrsführungen könnten zur Verwirrung beitragen. „Wenn Beschilderungen ungewohnt sind oder man eine Auffahrt nicht kennt, steigt das Risiko enorm.“

Falschfahren ist Thema in der Fahrschule - aber kein Allheilmittel. In der Fahrschule werde das Thema bewusst angesprochen, erklärt Dovermann. „Wir thematisieren Falschfahrten ganz klar im Theorieunterricht und auch in der Praxis. Vor allem beim Auffahren auf die Autobahn schauen wir genau hin.“ Trotzdem könne man nicht jede Situation trainieren.

Die Autobahnpolizei Köln appelliert an alle Verkehrsteilnehmer: Wer einem Falschfahrer begegnet, soll sofort Tempo reduzieren, ganz rechts fahren, nicht überholen und den Notruf 110 wählen. Wer selbst merkt, dass er falsch unterwegs ist, soll anhalten, Warnblinker einschalten und ebenfalls die Polizei verständigen - niemals wenden oder rückwärtsfahren.

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