Forschungszentrum Teil von NASA-Mission
Das Forschungszentrum Jülich ist gemeinsam mit der Universität Wuppertal an der NASA-Mission AtmOCube beteiligt. Mit einem neu entwickelten Satelliten soll der Einfluss von Lichtsignalen auf die Erdatmosphäre untersucht werden.
2029 könnte die NASA den AtmOCube-Satelliten ins All bringen.
AtmOCube soll in rund 500 km Höhe um die Erde fliegen. Teams aus Jülich entwickeln das an Bord befindliche Messinstrument, das Lichtsignale aus der Atmosphäre erfasst, um die Ausbreitung dieser Wellen zu analysieren. Die gewonnenen Messdaten sollen helfen, die Prozesse zwischen unterer und oberer Atmosphäre besser zu verstehen und damit Atmosphärenmodelle sowie Vorhersagen für Satellitenbetrieb, Kommunikation und Navigation zu verbessern.
„Die Auswahl durch die NASA ist ein großer Schritt für unser Team und unsere Partner. AtmOCube zeigt, wie wichtig ein besseres Verständnis der oberen Atmosphäre für unsere Gesellschaft ist – etwa für den zuverlässigen Betrieb von Satelliten, Navigation und Kommunikation“, sagt Dr. Martin Kaufmann, Wissenschaftler am Institute of Climate and Energy Systems. „Zugleich liefert die Mission wichtige Daten, um langfristige Veränderungen der Atmosphäre im Zuge des Klimawandels besser einordnen zu können.“
Das Forschungszentrum Jülich arbeitet bei AtmOCube eng mit der University of Colorado Boulder (Laboratory for Atmospheric and Space Physics, LASP) sowie der Bergischen Universität Wuppertal zusammen.
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