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Haftstrafen nach bewaffnetem Juwelierüberfall

Drei Männer sind am Mittwoch wegen des Überfalls auf einen Juwelier am Landgericht Mönchengladbach zu Freiheitsstrafen verurteilt worden. Zwei 22-Jährige wurden wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung zu acht Jahren beziehungsweise sieben Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Ein 21-Jähriger erhielt darüber hinaus vier Jahre Jugendhaft.

Die Angeklagten sollen das Juweliergeschäft auf der Bismarckstraße im August 2025 mitten am Tag überfallen haben. Für die Tat waren die Männer extra aus den Niederlanden angereist, so das Urteil. Die Angeklagten sollen mit Motorradhelmen und Sturmhauben maskiert in das Geschäft eingedrungen sein. Die Männer sollen dabei mit einem Taser und einem Sturmgewehr bewaffnet gewesen sein. Im Laden kam es laut Anklage zur Drohung gegenüber dem Inhaber und weiteren Anwesenden, die Täter forderten demnach Schmuck. In der Folge sei es zum Gerangel gekommen, bei dem sich auch ein Schuss gelöst habe, der in die Decke einschlug – verletzt wurde hierdurch niemand. Mehrere Personen erlitten aber durch das Gerangel Verletzungen, unter anderem einen Fingerbruch sowie Prellungen und Platzwunden.

Nach dem Überfall flüchteten die Angeklagten in unterschiedliche Richtungen. Einer von ihnen konnte nach einem Warnschuss durch die Polizei gestoppt werden, zwei weitere wurden nach einem kurzen Rückzug in das Geschäft festgenommen. Die gesamte Beute wurde noch am Tatort und in der näheren Umgebung sichergestellt. Die Angeklagten hatten die Tat im Prozess gestanden.

Auch gegen den Händler wird ermittelt – wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Der Mann soll nach dem Überfall auf einen bereits am Boden fixierten Räuber eingetreten haben.

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