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Handwerk im Kreis Heinsberg spürt deutlichen Aufwind

Die Betriebe im Kreis Heinsberg können aufatmen: Nach einem durchwachsenen Start ins Jahr geht es im Handwerk wieder bergauf. Laut aktueller Konjunkturumfrage der Handwerkskammer Aachen bewerten rund 80 Prozent der Betriebe ihre wirtschaftliche Lage als gut oder befriedigend - so viele wie seit Jahren nicht mehr.

Besonders im Baugewerbe hat sich die Stimmung deutlich verbessert.

Auch beim Heinsberger Bauunternehmen Florack ist die Entwicklung spürbar. Geschäftsführer David Blödow sagt im 100,5-Interview: „Wir sind zufrieden und suchen natürlich immer noch das Potenzial, um auf 100 Prozent zu kommen. Aber letztendlich glaube ich, hilft es schon für die Psyche - weil Wirtschaft ist ja auch viel und oft Psychologie.“ Einen Grund für den Aufwärtstrend sieht Blödow in der neuen Bundesregierung: Nach den Neuwahlen sei spürbar mehr Schwung im Markt. Einen „Bauturbo“ wolle er das noch nicht nennen, aber: „Wir sind auf einem guten Weg.“

Trotz der positiven Entwicklung bleibt der Fachkräftemangel das größte Problem. „Wir könnten viel mehr bauen, wenn wir viel mehr Arbeitskräfte hätten“, so Blödow. Sein Betrieb setze deshalb auch auf attraktive Arbeitsmodelle - etwa die 9-zu-10-Regelung, bei der Mitarbeiter jeden zweiten Freitag frei haben.

Neben dem Personalmangel sieht Blödow vor allem die Digitalisierung als Zukunftsaufgabe: „Man muss schneller und mehr digitalisiert werden. Es müssen einheitliche Standards her. Aber grundsätzlich sehen wir, dass es sich in eine positive Richtung entwickelt.“

Insgesamt zeigt sich: Das Handwerk im Kreis Heinsberg hat die schwierigen Jahre hinter sich gelassen - und blickt mit Optimismus nach vorn.

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