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Hilfe für den 1. FC Düren kommt aus Aachen

Die Stadt Aachen hat dem 1. FC Düren Hilfe angeboten. Den Dürenern droht der Zwangsabstieg, weil die Westkampfbahn momentan nicht allen Anforderungen entspricht.

Eine Rettung soll der Wechsel auf den Tivoli sein, solange, bis alle Umbauarbeiten in Düren fertig sind.

Alemannias Aufsichtsratschef Marcel Moberz ist überrascht von dieser Entscheidung: „Das Stadion gehört der Stadt, das Stadion kann für andere Sachen vermietet werden vonseiten der Stadt – man muss aber auch darüber nachdenken, wie sinnvoll das Ganze ist“, sagt er im 100,5 Interview.

Das Problem sieht Moberz auch im Stadion selbst. So wäre der Rasen nicht alle zwei Wochen einer Belastung ausgesetzt, sondern wöchentlich. Darin sieht der Aufsichtsratschef einen Nachteil für den Spielbetrieb der Alemannia. Es gebe aber auch Probleme mit Sponsoren. „Der ganze Tivoli ist gebrandet mit Alemannia-Sponsoren, die nicht mit Düren in Verbindung gebracht werden wollen“, so Moberz weiter.

Aufseiten der Dürener freut man sich über das Angebot aus Aachen. Ein Zeichen von engem Zusammenhalt – und das trotz aller Rivalität, sagt Präsident Wolfgang Spelthahn im 100,5 Interview. Er geht aber davon aus, dass das Angebot aus Aachen gar nicht in Anspruch genommen werden muss: „Wir haben von unserem Architekten [...] das schriftliche Signal, dass wir bis Mitte Juli – und damit vor Beginn der neuen Saison – mit allen Arbeiten fertig sein würden“. Spelthahn sieht den Tivoli als Backup-Lösung, falls die Westkampfbahn doch nicht freigegeben werden sollte. Er sieht aber jetzt keinen Grund mehr, warum der 1. FC Düren in der nächsten Saison nicht in der Regionalliga spielen könnte. Am Montag (05. Juni) soll sich entscheiden, ob die Dürener die Lizenz für die kommende Saison doch noch bekommen.

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