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Home-Office-Regelung für Grenzgänger wird angepasst

Wer aus den Niederlanden nach Deutschland zur Arbeit pendelt, kann künftig an bis zu 34 Tagen im Jahr im Home-Office arbeiten, ohne steuerliche Nachteile befürchten zu müssen. Die neue Vereinbarung zwischen beiden Ländern gilt als erster Fortschritt – ist aus Sicht der Euregio Maas-Rhein aber nicht ausreichend.

Sie fordert weitergehende Lösungen für die Menschen entlang der Grenze.

Seit der Pandemie ist das Arbeiten von zuhause für viele zur Selbstverständlichkeit geworden. Für Grenzgängerinnen und Grenzgänger zwischen den Niederlanden und Deutschland war das bisher steuerlich problematisch. Schon ein einzelner Tag im Home-Office konnte zu einer Doppelbesteuerung führen. Diese Regelung wurde nun gelockert: Bis zu 34 Home-Office-Tage pro Jahr sind ab sofort möglich, ohne dass sich die Besteuerung dadurch verändert.

Die Euregio Maas-Rhein sieht die Vereinbarung zwar als positives Signal – hält sie jedoch für nicht ausreichend, da ihr die 34 Tage im Jahr nicht genügen. „Jeder, der regelmäßig im Home-Office arbeitet, weiß, dass sich dies nur positiv auswirkt, wenn es jede Woche zu geregelten Zeiten geschehen kann“, sagt Vorsitzender Emile Roemer. Unterstützung kommt vom Region Aachen Zweckverband. Geschäftsführerin Ulla Thönnissen betont: „Diese Übereinkunft ist ein erster wichtiger Schritt, um die steuerliche Situation von Grenzgängerinnen und Grenzgängern nachhaltig zu verbessern.“ Die beteiligten Euregios wollen sich weiter für flexible, alltagstaugliche Regelungen einsetzen.

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