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Karlspreis an Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt

Der Vorsitzende der Europäischen Rabbinerkonferenz ist mit dem Aachener Karlspreis ausgezeichnet worden. Pinchas Goldschmidt engagiert sich für ein Miteinander der Religionen und Kulturen in Europa.

Mit der Preisverleihung wird aus Aachen ein Zeichen gegen Antisemitismus, Hass und Intoleranz gesendet. „Jüdisches Leben gehört selbstverständlich zu Europa“, sagt Jürgen Linden, Vorsitzender vom Karlspreisdirektorium.

Rund um das Rathaus gab es hohe Sicherheitsvorkehrungen. Es gab nur einen schmalen Streifen für Zuschauer am Rande des Markts, möglichst weit entfernt vom Rathaus. Von dort aus konnten die Besucher die Preisverleihung auf einer Großbildleinwand anschauen.

Aachens Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen ist begeistert vom Preisträger: „Er ist ein sehr herzlicher Mensch und hat uns alle umarmt“. Bei bestem Wetter, blauem Himmel und Sonnenschein haben einige hundert Besucher auf dem Katschhof nach der Zeremonie dem frisch gekürten Karlspreisträger zugejubelt. Der ehemalige EU-Parlamentspräsident Martin Schulz aus Würselen: "Pinchas Goldschmidt ist ein Vertreter eines Judentums, das einen großen Beitrag zu unserer europäischen Kultur geleistet hat".

Goldschmidt hat sich in der Vergangenheit gegen den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine ausgesprochen. Dadurch war er gezwungen, Russland zu verlassen. Er setzt sich aktiv für die Förderung der jüdisch-muslimischen Zusammenarbeit ein.

Neben der Zeremonie im Rathaus gab es zwei Demonstrationen in Aachen. Eine Gruppe demonstrierte im Hof für eine "Gute Nachbarschaft mit Russland". Rund 200 Demonstranten vor dem Theater wollten auf die Lage der Flüchtlinge im Gazastreifen aufmerksam machen.

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