Klimaneutralität 2045 weiterhin möglich
Das Forschungszentrum Jülich hat am Freitag die Ergebnisse einer neuen Studie vorgestellt. Darin heißt es, dass eine deutsche Klimaneutralität im Jahre 2045 immer noch möglich wäre.
Dafür müssten aber die Klimaschutzmaßnahmen verstärkt werden.
Die Studie „Energieperspektiven 2030“ ist am Freitagmittag am Forschungszentrum vorgestellt worden. Darin gehen Experten aus, dass Deutschland bis 2045 weiterhin treibhausgasneutral werden kann. Es müssten aber bis 2030 umfangreiche Maßnahmen in allen Bereichen umgesetzt werden.
„Was wir in den nächsten sieben Jahren, ist von entscheidender Bedeutung“, sagt Detlef Stolten, er ist der Direktor des Jülicher Instituts für techno-ökonomische Systemanalyse.
Ein wichtiger Punkt ist der Ausbau von Windenergie und Photovoltaik. Daneben müsse auch die Energieeffizienz der Menschen gesteigert werden. „Die klimafreundlichste Kilowattstunde ist die, die gar nicht erst verbraucht wird“, sagt Studienautor Felix Kullmann.
Eine wichtige Rolle werden demnach auch Wärmepumpen und eine die Gebäudedämmung einnehmen.
Ab 2035 wird außerdem die Nachfrage nach Wasserstoff rapide ansteigen. „Neben dem Hochlauf der heimischen Elektrolysekapazitäten muss Deutschland daher bis dahin auch bereits Möglichkeiten zum Import von Wasserstoff schaffen, da mehr als die Hälfte des benötigten Wasserstoffs importiert wird“, heißt es in der Studie.
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