Kritik an möglichem Verkauf des Stadionnamens von Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach plant offenbar den Verkauf der Namensrechte an den Energiedienstleister ista – das berichten mehrere Medien. Aus der Fanszene gibt es daran Kritik. Sie wollen an den Gesprächen beteiligt werden.
Sollte es zu einem Deal kommen, würde der Name „Borussia-Park“ frühestens zur Saison 2026/2027 erweitert werden.
Der Energiedienstleister ista ist seit Sommer 2025 Nachhaltigkeitspartner von Gladbach. Ein Verkauf des Stadionnamens würde dem Verein Millionen an zusätzlichen Einnahmen bringen. Auf Nachfrage von 100,5 DAS HITRADIO möchte sich der Verein dazu nicht äußern. Geschäftsführer Stefan Steegemann hat sich in einem Interview mit Spobis vor ein paar Monaten aber offen für den Verkauf gezeigt: „Wenn der richtige Partner oder die richtige Partnerin kommt, merkt man das. Dann hat man ein Gefühl dafür, dass es passt. Und dann findet man auch eine Lösung. Wichtig ist für uns, dass so eine Partnerschaft wirklich stimmig ist.“
Die Fanszene fühlt sich von den Plänen ausgeschlossen. Die Interessensvertretung der Fans, der FPMG Supporters Club, wünscht sich in einem Schreiben auf ihrer Webseite einen Austausch mit Fans und Mitglieder: „Dass ein so einschneidender Schritt in Bezug auf ein so elementares Bestandteil des Fanlebens ohne jegliche Kommunikation mit den Menschen, die den Borussia-Park mit Leben füllen, gegangen wird, kann nur irritieren. Dieser falsch in Gang gesetzte Prozess muss gestoppt werden, um mit allen Beteiligten im und um den Verein entscheidende Weichen für die Zukunft unserer Borussia zu stellen“.
Bei einem Deal mit dem Energiedienstleister würde sich der Name „Borussia-Park“ erweitern.
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