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Landkreis-Mitarbeiter soll 300.000 Euro in bar erhalten haben

Ein leitender Mitarbeiter des Landkreises Düren soll von Schleusern mit 300.000 Euro in bar bestochen worden sein. Der SPD-Politiker ist am 17. April im Rahmen einer Razzia gegen eine international agierende Schleuserbande verhaftet worden.

Das hat am Dienstag die Staatsanwaltschaft Düsseldorf bestätigt.

Die Schleuser haben sich nach Angaben der Polizei und Staatsanwaltschaft auf vermögende Menschen, vor allem aus China konzentriert. Der Landkreis-Mitarbeiter soll seinen Einfluss benutzt haben, um Anträge von chinesischen Staatsbürgern auf eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland durchzubringen, wenn diese eigentlich abgelehnt worden wären.

Die beiden Hauptverdächtigen in dem Fall sind Rechtsanwälte aus dem Raum Köln. Sie sollen insgesamt mehr als neun Millionen Euro für die Schleuser-Dienste erhalten haben.

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