Laschet kritisiert Kanzler Merz für unklare „Stadtbild“-Aussage
Aachens Bundestagsabgeordneter Armin Laschet schaltet sich in die „Stadtbild“-Debatte ein – und kritisiert dabei Bundeskanzler Friedrich Merz.
Die Formulierung sei zu unklar gewesen und könne am Ende der AfD in die Hände spielen, sagte Laschet am Dienstagabend bei einer Veranstaltung in Düsseldorf.
Der CDU-Politiker warnte davor, mit einem „so nebulösen Begriff“ Erwartungen zu wecken, die sich später schwer einlösen ließen. Die AfD könne bei der nächsten Bundestagswahl behaupten, das „Stadtbild“ habe sich trotz Regierungsarbeit nicht verändert. „Nur das Benennen des Problems wird die AfD nicht schwächen. Das Problem zu lösen, wird sie mehr schwächen als das Benennen“, so Laschet.
Merz hätte seiner Ansicht nach klarer sagen müssen, worauf er hinauswollte. Zum Stadtbild gehörten schließlich nicht nur Fragen von Migration, sondern auch Probleme wie Drogenkonsum, Antisemitismus oder rechtsextreme Aufmärsche. Hintergrund der Diskussion ist eine Aussage von Kanzler Merz, der in Potsdam erklärt hatte, man sehe „im Stadtbild“ weiterhin ein Problem, das durch verstärkte Rückführungen gelöst werden solle. Merz betonte später, er habe „nichts zurückzunehmen“.
Aktuelle Nachrichten
Einbrüche im nördlichen Kreis Heinsberg
Am Donnerstag ist es im Kreis Heinsberg zu mehreren Einbrüchen gekommen. Die Polizei hat…
Schwimmhalle Brand öffnet am Montag wieder
Am 11. Januar sind Teile der Deckenverkleidung in der Schwimmhalle Brand ins Wasser…
Stellenabbau bei AIXTRON
AIXTRON baut in Herzogenrath bis zu 80 Arbeitsplätze in der Produktion und…
Tresor im Bach gelandet
Ein Tresor in einem Bach – das passt nicht zusammen. Deswegen hat ein Mitarbeiter der…
Ermittler: Mann wollte sich an Ex rächen
Versuchter Mord nach einer Trennung in Baesweiler: Ein Mann muss sich ab Freitag vor dem…
Zeugensuche: Spendensammlerin betrügt Frau auf Parkplatz
Eine 71 Jahre alte Frau wollte am Dienstag in Übach-Palenberg zehn Euro spenden – statt…