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Marcel Moberz lässt Amt ruhen

Vergangene Woche gab es eine Hausdurchsuchung bei Alemannia Aachens Aufsichtsratsvorsitzendem Marcel Moberz. Nun zieht er daraus Konsequenzen und lässt sein Amt vorerst ruhen.

Ob er es in Zukunft noch einmal aufnimmt, lässt er in einem Social-Media-Statement offen.

Am Mittwochnachmittag schreibt Moberz: „Heute endet mein Weg bei Alemannia Aachen – an einem gebrochenen und enttäuschten Herz. Nie habe ich für möglich gehalten, dass der Begriff ‚Familie‘ oder ‚Zesame‘ zerbricht, wenn man schon nur als Zeuge geladen ist. Als man dann zum Beschuldigten wurde, war es wirklich nicht mehr auszuhalten. In wenigen Wochen wird dieser Fall abgeschlossen sein, dann sehen wir weiter. Ich lasse mit sofortiger Wirkung mein Amt als AR-Vorsitzender ruhen. Ob ich nach der Einstellung des Falls zurückkehren werde und will, das kann ich gerade nicht beantworten.“

Bei der Durchsuchung vergangene Woche wurde sein Handy beschlagnahmt. Ihm wird vorgeworfen, das Video einer Gewalttat im Aachener Rotlichtviertel weitergeleitet zu haben – er selbst hatte diese Tatsache bereits in einem Vereins-Statement bei Bekanntwerden seiner Zeugenvorladung vor Gericht dementiert. Auf dem Video soll zu sehen sein, wie der bekannte Aachener Hooligan Kevin P. einen anderen Mann in der Antoniusstraße bewusstlos geprügelt hat.

Das komplette Statement von Moberz findet ihr hier.

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