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„Mietenstopp für alle“

In der Städteregion Aachen ist Wohnen teurer als im Landesvergleich. Ein breites Bündnis will dagegen vorgehen.

Es fordert unter anderem einen sofortigen Mietenstopp.

An der Forderung beteiligen sich das Aachener Bündnis „Recht auf Stadt“, der Mieterschutzverein Aachen e.V. und der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB-Region NRW Süd-West. Zu den Forderungen an die Bundesregierung gehört: Keine Mieterhöhungen mehr für die nächsten sechs Jahre; wieder mehr soziale Wohnungen; Wohnungsbaugesellschaften sollten nicht privat sein und Leerstand muss zu Sozialwohnungen umgebaut werden.

Sandra Keilhauer vom Mieterschutzverein Aachen sagt: „Wenn alle paar Jahre die Miete erhöht wird, gehen mehr als 40 Prozent des Einkommens nur für die Miete drauf. Dann können sich die Menschen gar nichts mehr leisten.“ Gerade für Studenten und Auszubildende ist die Situation gefährlich. „Wenn Auszubildende nach Aachen ziehen wollen, um hier einen Ausbildungsplatz anzutreten, dann ist es mit der Ausbildungsvergütung in Aachen derzeit kaum möglich, sich eine eigene Wohnung zu suchen. Dann wären sie entweder aufs Pendeln angewiesen oder könnten im schlechtesten Fall den Ausbildungsplatz nicht antreten“, sagt Ralf Woelk vom DGB-Region NRW Süd West.

Für die aktuelle Situation macht Jacob Becker von der Initiative „Recht auf Stadt“ die Wohnungspolitik der letzten 20 Jahre verantwortlich: „Im Aachener Ostviertel leben über die Hälfte der Kinder in Armut. Das Problem ist, dass dort in den letzten Jahren die Mieten am stärksten gestiegen sind. Das liegt unter anderem daran, dass die Mieten am Anfang sehr gering waren. Aber die Stadt hat dort auch Projekte zur Aufwertung der Viertel durchgeführt, ohne die Menschen vor höheren Mieten zu schützen“.

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