Neue Warnfahrzeuge sollen Bevölkerungsschutz verbessern
Neun Kommunen werden in Kürze mit neuen Warnfahrzeugen ausgestattet, um im Ernstfall schnell vor Ort Informationen an die Menschen weiterzugeben. Ein zehntes Fahrzeug bleibt im Hilfeleistungszentrum in Simmerath.
Ziel ist es, die Bevölkerung in betroffenen Gebieten schneller zu warnen und wichtige Hinweise zu geben.
Die mehr als fünf Meter langen Toyota-Hilux-Pick-ups sind geländegängig und können dank einer Bodenfreiheit von über 30 Zentimetern auch bei leichten Überflutungen eingesetzt werden. Sie verfügen über spezielle Lautsprechermodule, die Rundum-Durchsagen in hoher Sprachqualität ermöglichen. Die Anschaffung ist Teil des Strategiepapiers zur Neuausrichtung des Katastrophenschutzes aus dem Jahr 2023, das Investitionen in den Fuhrpark vorsieht.
„Mit den schon getätigten Maßnahmen und Anschaffungen zeigen wir als Städteregion Aachen, dass wir im Bevölkerungsschutz nicht nur eine Vorreiterrolle einnehmen wollen, sondern in vielen Bereichen schon federführend sind“, sagt Städteregionsrat Dr. Tim Grüttemeier. Zum Warnmittelmix gehören neben den Fahrzeugen auch digitale Warnsysteme, Sirenen und Radiodurchsagen. Bereits seit 2018 wird ein Sirenennetz im Altkreis Aachen aufgebaut, das Ende des Jahres 159 Standorte umfassen soll.
Hintergrund für die Investitionen sind unter anderem die Flutkatastrophe 2021 und der Krieg in der Ukraine, die die Bedeutung einer schnellen und umfassenden Warnung verdeutlichen. Auch eine Studie der Freien Universität Berlin bestätigte den hohen Stellenwert verschiedener Warnmittel. Auf Empfehlung einer Projektgruppe wurden die zehn Fahrzeuge nun beschafft, um ein flächendeckendes Netz an Warn- und Informationsmöglichkeiten sicherzustellen.
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