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Neues Forschungsprojekt soll Unfälle zwischen Auto- und Radfahrern verringern

Mit Blinklichtern zu mehr Sicherheit für Radfahrer. Das ist ein aktuelles Projekt der RWTH und der Stadt Aachen.

Aktuell wird die Technologie an der Kreuzung Vaalser Straße/Pariser Ring in Aachen getestet, soll aber bald auch auf andere Standorte ausgeweitet werden.

Seit 2021 arbeiten die Stadt und das Institut für Straßenwesen an der RWTH Aachen (ISAC) im Forschungsprojekt „AdaptIn“ zusammen. Mithilfe einer Kamera und einer Künstlichen Intelligenz wird beim AdaptIn das Verhalten von Auto- und Radfahrern erfasst. Bewegen sie sich gleichzeitig auf eine Kreuzung zu, gibt es für Autofahrer eine Art Blinklicht am Fahrbandrand, das sie dann dazu animieren soll, abzubremsen. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) fördert das Projekt.

Das System soll zwar dabei helfen, die Zahl der Unfälle zu reduzieren, es soll aber keine endgültige Lösung sein, sagt Dr. Philipp-Armand Klee vom ISAC im 100,5-Interview. „Wichtig [...] ist [...], dass so ein System nur dann aufgebaut werden soll, wenn es [...] temporär notwendig ist. Es sollte immer das Ziel von einer Kommune sein, dass eine Umplanung passiert von einer Gefahrenstelle.“

Aktuell werden die erfassten Daten an der Vaalser Straße ausgewertet. In naher Zukunft soll das System auch an anderen Standorten in Aachen getestet werden, sagt Claudia Nowak vom Fachbereich Mobilität und Verkehr der Stadt Aachen. Denkbar wäre zum Beispiel die Kreuzung Junkerstraße/Gartenstraße - aber auch andere Stellen, an denen es immer wieder zur Reibung zwischen Autofahrern und Radfahrern kommt. Für die ganz großen Unfall-Hotspots bietet die Technologie aber keine Lösung.

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