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Notaufnahme in Eschweiler sammelt Daten der Patienten

Das Sankt Antonius Hospital in Eschweiler hat sich einem deutschlandweiten Forschungsprojekt angeschlossen, das die Notfallmedizin verbessern soll. Ziel ist es, künftig mehr über die Patienten in den Notaufnahmen zu erfahren – etwa, warum sie kommen, wie lange sie bleiben und wie sie versorgt werden.

Ab sofort werden dafür alle Notfälle im Eschweiler Krankenhaus anonym dokumentiert.

„Patienten werden vom Rettungsdienst gebracht, kommen selbstständig oder mit einer Überweisung vom Facharzt“, sagt Thorsten Mülly, einer der Chefärzte der Notaufnahme in Eschweiler. „Wenn wir die Daten sammeln, können wir sehen: Wie belastet sind unsere Notaufnahmen? Womit kommen die Menschen zu uns? Wie alt sind sie? Wie lange bleiben sie?“ Bislang fehlen aus Zeitgründen solche detaillierten Informationen.

Jährlich landen rund 21 Millionen Menschen in Deutschland in einer Notaufnahme. Mithilfe der neuen Datenerhebung sollen künftig bessere Vorhersagen möglich sein. „Wenn viele Patientinnen und Patienten mit Grippe kommen, sehen wir das in Echtzeit – und können frühzeitig erkennen, ob sich eine Grippewelle anbahnt“, so Mülly. Auch intern versprechen sich die Kliniken Vorteile: Die Daten sollen helfen, Abläufe effizienter zu gestalten und die Notfallversorgung insgesamt zu verbessern.

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