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Prozess wegen Anstiftung zum Mord startet

Vor dem Landgericht Aachen beginnt am heutigen Montag ein Prozess wegen Anstiftung zum Mord. Angeklagt ist ein 62-jähriger Mann, dem vorgeworfen wird, im Jahr 2014 die Tötung eines früheren Geschäftspartners in Auftrag gegeben zu haben.

Ein Urteil wird nach derzeitiger Planung für Ende März erwartet.

Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte gemeinsam mit dem späteren Opfer und weiteren Beteiligten in ein betrügerisches Geschäftsmodell rund um den Vertrieb von Tankkarten eingebunden gewesen sein. Dabei seien Kunden über das Internet Tankkarten verkauft worden, denen später Tankgutscheine mit höherem Gesamtwert in Aussicht gestellt wurden. Der Zahlungsverkehr lief demnach über ein Firmenkonto in Hongkong bei einer Bank auf Zypern, über das allein der Angeklagte verfügt haben soll. Der Geschädigte habe jedoch Einfluss auf eine eingesetzte Strohfrau als Geschäftsführerin gehabt und im Oktober 2014 eine zeitweise Kontosperrung veranlasst, weil er aus dem Geschäft aussteigen wollte.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte dadurch seine Einnahmen gefährdet sah und sich entschlossen habe, den Geschäftspartner töten zu lassen. Über einen weiteren Beteiligten soll ein Auftragskiller vermittelt worden sein, die Tat sei gegen Zahlung eines fünfstelligen Betrags vereinbart worden. Am 14. Dezember 2014 soll der beauftragte Täter den Geschädigten im Beisein eines Geschäftspartners des Angeklagten getötet haben. Das Landgericht will den komplexen Sachverhalt nun in mehreren Verhandlungstagen aufklären.

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