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Prozessstart: Versuchter Mord

Dieser Vorfall hat für Aufsehen gesorgt: Am Erkelenzer Bahnhof wird Ende Februar auf einen Mann geschossen. Am Montag beginnt der Prozess am Landgericht in Mönchengladbach.

Der letzte Verhandlungstermin ist bislang für Mitte Oktober angesetzt.

Die angeklagte Frau soll mit einem weiteren Angeklagten geplant haben, den Geschädigten – den Partner der Angeklagten – zu töten. Die Frau habe unter den gewalttätigen Ausbrüchen ihres Partners gelitten. Am 28. Februar soll die Angeklagte mit ihrem Partner im Bereich des Bahnhofs in Erkelenz unterwegs gewesen sein und den Angeklagten über den Standort informiert haben. Dieser habe sich laut Anklage dann zum Bahnhof begeben und dem Geschädigten aus einer Distanz von weniger als einem Meter in den Kopf geschossen. Die Angeklagte soll versucht haben, die Blutung zu stoppen und soll einen Zeugen gebeten haben, einen Rettungswagen zu rufen.

Gegenüber der eintreffenden Polizei habe sich die Angeklagte aggressiv verhalten und soll anschließend versucht haben, den Tatort zu verlassen und dabei in Richtung einer Beamtin geschlagen.

Bei der Durchsuchung der Angeklagten seien laut Anklage außerdem 14,5 Gramm Amphetamin in der Handtasche sichergestellt worden. Beide Angeklagten sollen darüber hinaus unter Alkohol- und Drogeneinfluss gestanden haben.

Der Geschädigte überlebte den Vorfall. Seitdem ist er aber unter anderem halbseitig gelähmt. Bei dem Prozess geht es jetzt nicht nur um den Tatvorwurf des versuchten Mords. Es geht auch um Anstiftung zur gefährlichen bzw. schweren Körperverletzung, tätlichen Angriff auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und unerlaubten Besitz von Betäubungsmitteln.

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