Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft
Im Prozess gegen einen ehemaligen Pfleger aus Würselen hat die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert. Außerdem soll die besondere Schwere der Schuld festgestellt und ein Berufsverbot verhängt werden.
Dem Mann wird vorgeworfen, auf der Palliativstation eines Krankenhauses in Würselen Patienten mit tödlichen Injektionen getötet zu haben.
Laut Staatsanwaltschaft geht es um 13 Morde und 24 Mordversuche – mehr als ursprünglich angeklagt. Der Angeklagte hat die Vorwürfe bestritten und erklärt, er habe nie Medikamente mit der Absicht verabreicht, Leben zu verkürzen. Sollte die besondere Schwere der Schuld festgestellt werden, wäre bei einem Urteil auf lebenslange Freiheitsstrafe eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren praktisch ausgeschlossen.
Das Plädoyer der Verteidigung ist für Mittwoch angekündigt, das Urteil soll am 5. November fallen.
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