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Tanktourismus in Ostbelgien sorgt für lange Wartezeiten

An den Tankstellen direkt hinter der Grenze zu Belgien spielt sich aktuell ein regelrechtes Tank-Chaos ab. Vor allem im Raum Eynatten und Raeren bilden sich lange Autoschlangen - und die meisten Fahrzeuge kommen aus Deutschland.

Grund ist der massive Preisunterschied beim Sprit.

Bis zu 50 Cent pro Liter ist Benzin an den belgischen Tankstellen derzeit günstiger als in Aachen. Während in Belgien zeitweise Preise von rund 1,57 Euro für Benzin und etwa 1,71 Euro für Diesel aufgerufen werden, wird in Deutschland vielerorts die Zwei-Euro-Marke überschritten. Selbst beim Diesel, der sonst kaum günstiger ist, liegt der Unterschied aktuell bei rund 30 Cent.

Besonders betroffen vom Tank-Tourismus ist die Total-Tankstelle an der Aachener Straße in Eynatten - direkt an der Autobahnabfahrt. Dort stauen sich die Fahrzeuge teils über 100 Meter weit auf der Hauptstraße. Viele Autofahrer nehmen die Wartezeit bewusst in Kauf, weil sich das Sparpotenzial deutlich bemerkbar macht: Bei einer 50-Liter-Tankfüllung können schnell 20 bis 25 Euro Unterschied zusammenkommen.

Hintergrund für die wachsende Preisschere ist die angespannte Lage im Nahen Osten und die Diskussion um die Straße von Hormus für steigende Rohölpreise. Allerdings fallen die Auswirkungen in Deutschland deutlich stärker ins Gewicht als im Nachbarland - weil hier die Abgaben höher sind.

Wer am Dienstag in Eynatten tanken wollte, musste Wartezeiten von bis zu 45 Minuten in Kauf nehmen.

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