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Vier Jahre nach der Flut

Auf den Tag genau vier Jahre ist es her, dass die Flutkatastrophe das 100,5 Revier schwer getroffen hat. Ganze Straßenzüge standen unter Wasser, Keller liefen voll, Häuser und Schulen wurden massiv beschädigt.

Besonders stark hat es damals Eschweiler erwischt, sagt Bürgermeisterin Nadine Leonhardt im 100,5-Interview: „Was uns in dieser einen Nacht ereilt hat, war die größte Katastrophe für Eschweiler seit dem Zweiten Weltkrieg.“

Über 13.000 Menschen waren direkt von der Katastrophe betroffen, darunter auch viele Privatpersonen, Unternehmer und Gewerbetreibende.

Vier Jahre später ist der Wiederaufbau in vollem Gange. Kitas und Schulen laufen größtenteils wieder im Normalbetrieb, aber ganz abgeschlossen ist die Sache noch nicht, sagt die  Bürgermeisterin: „Die Folgen sind immer noch zu sehen, zum Beispiel im Stadtbild, aber auch bei der Bevölkerung zu spüren. Viele haben Sorge, dass sowas noch einmal passiert.“

Der Wiederaufbau von städtischem Eigentum wird vom Land NRW mit 165 Millionen Euro unterstützt. Er umfasst etwa 100 Maßnahmen für den Wiederaufbau bis zum Jahr 2030.
Auch beim Thema Hochwasserschutz wurde ordentlich aufgerüstet, sagt die Bürgermeisterin: „Bei den Sanierungen haben wir darauf geachtet, dass Keller nach oben verlegt werden und Stromleitungen gesichert sind. Zudem ist ein Projekt in Arbeit, bei der mithilfe der künstlichen Intelligenz ein Warnsystem entwickelt werden soll, welches uns früher und gezielter vor Extremwetterlagen warnt.“

Die Bürgermeisterin kann einen kleinen positiven Aspekt aus der Katastrophe ziehen: „In solchen Momenten merkt man wieder, wie stark unsere Gemeinschaft ist, jeder kam, um zu helfen, sei es beim Keller ausräumen von Privathäusern oder Essensausgabe. Die Solidarität war schön anzusehen.“

Bis 2029 soll die Willi-Fährmann-Schule, welche aufgrund von Schäden der Flut abgerissen werden muss, fertiggestellt werden und auch das Sportzentrum auf der Jahnstraße wird abgerissen und neu gebaut.

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