Zwei Brände in einem Tag – AWA warnt vor Akkus im Hausmüll
Am Entsorgungszentrum Warden ist es erneut zu gefährlichen Bränden gekommen. Ursache waren falsch entsorgte Batterien und Akkus – die AWA schlägt Alarm und ruft zur Vorsicht auf.
Allein in den vergangenen zwölf Monaten musste mehrfach die Feuerwehr anrücken.
Am Montag hat das Betriebspersonal gleich zwei Entstehungsbrände in der Anlage bemerkt und rechtzeitig löschen können. Die Brände wurden beim Entladen und der Sortierung von Abfällen entdeckt – in beiden Fällen waren offenbar Akkus in Restmüll oder Sperrgut gelandet. Andreas Oleff von der AWA warnt: „Wir erleben mittlerweile fast wöchentlich solche Vorfälle.“
Besonders gefährlich ist laut AWA, dass sich Müllhaufen direkt nach der Entladung entzünden – oft noch auf dem Gelände oder sogar im Sammelfahrzeug. Im Dezember 2024 brannten rund 150 Kubikmeter Altpapier, vermutlich ausgelöst durch eine Glückwunschkarte mit Batterie. Auch ein Müllwagen musste im Mai 2024 in Warden gelöscht werden – erneut wegen eines Akkus.
Die AWA bittet die Menschen dringend, Batterien und Akkus ausschließlich an geeigneten Sammelstellen abzugeben – etwa bei Wertstoffhöfen, im Einzelhandel oder beim Schadstoffmobil. Lose Akkus sollten vor der Abgabe an den Polen abgeklebt werden. Elektrogeräte mit eingebauten Akkus gelten als Elektroschrott und dürfen ebenfalls nicht in den Hausmüll. Oleff: „Wer korrekt entsorgt, schützt nicht nur unsere Anlagen und Fahrzeuge, sondern auch sich selbst und die Umwelt.“
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